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Boden 2030: Anforderungen an die kommunale Bodenpolitik und den Umgang mit Einfamilienhausgebieten der 1950er, 1960er und 1970er Jahre

Boden 2030: Anforderungen an die kommunale Bodenpolitik und den Umgang mit Einfamilienhausgebieten der 1950er, 1960er und 1970er Jahre

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Von Egbert Dransfeld, Petra Pfeiffer und Carola Platzek
Hrsg.: Forum Baulandmanagement NRW
Dortmund 2009, 64 S.

Stadt braucht Boden! Alle Bemühungen um eine optimale, nachhaltige Stadtentwicklungspolitik werden diesen Grundsatz beachten müssen. Die Handlungsfähigkeit der Städte und Gemeinden wird auch zukünftig von der Verfügbarkeit über Grund und Boden und die geeignete Steuerungsinstrumente bestimmt sein.

Der Bodenmarkt ist ein dem Wohnungsmarkt vorgelagerter Markt. Die Auseinandersetzung mit der Bodenfrage ist und bleibt nach wie vor eng mit der Diskussion um die Stadt und das ‚Wohnen von Morgen‘ verknüpft.

Veränderte demografische, gesellschaftliche und politische Rahmenbedingungen werden die ‚Stadt von Morgen‘ beeinflussen. Einige Veränderungen sind schon in Ansätzen sichtbar (‚Zurück in die Stadt‘), andere weniger. Die Ergebnisse dieser Veränderungen werden sich in den Städten und Gemeinden mehr oder weniger stark zeigen. Was bedeutet dies aber für die zukünftigen Anforderungen an die kommunale Bodenpolitik? Welche künftigen Herausforderungen stellen sich für die Steuerung des Bodenmarktes?

Die Einfamilienhausgebiete der 1950er, 1960er und 1970er Jahre zeigen bereits jetzt sichtbare strukturelle Probleme. Die aufgeworfenen Fragen sollen daher an diesem Bestandstyp exemplarisch problematisiert und entsprechende Lösungsansätze aufgezeigt werden.

Das Forum Baulandmanagement NRW sieht auf Grund der aktuellen Entwicklungen die Notwendigkeit, sich mit diesen grundlegenden Zukunftsfragen des Bodens schon heute bewusst zu beschäftigen und möchte mit der Studie ‚Boden 2030‘ einen entsprechenden Diskussionsbeitrag liefern, aber auch der Kommunalpraxis eine langfristige Orientierungshilfe an die Hand reichen.

Inhaltsverzeichnis

I Einleitung 
1. Anlass und Problemstellung
2. Zielsetzung der Arbeit
3. Aufbau der Arbeit

II Zusammenfassung der Ergebnisse
1. Welche Entwicklungen beeinflussen die Bodenpolitik zukünftig maßgeblich?
2. Wie verändert sich die Wohnbaulandnachfrage künftig?
3. Welchen Einfluss haben die Rahmenbedingungen auf die Verfügbarkeit und Vermarktbarkeit sowie den Preis von Wohnbauland?
4. Ist künftig noch neues Wohnbauland erforderlich?
5. Welche Strategien gibt es für die kommunale Bodenpolitik?
6. Welche Gründe gibt es für Probleme von Einfamilienhausgebieten der 1950er bis 1970er Jahre?
7. Gibt es Zukunftschancen für Einfamilienhausgebiete?

III Veränderung der Rahmenbedingungen für die Boden- und Wohnungspolitik und ihre Auswirkungen
1. Demografische Rahmenbedingungen
2. Gesellschaftspolitische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen
3. Klimatische Rahmenbedingungen

IV Kommunale Bodenpolitik von Morgen
1. Grundsätzliche Anforderungen an eine Bodenpolitik der Zukunft
2. Aspekte einer zukunftsorientierten Bodenpolitik

V Einfamilienhausgebiete der 1950er, 1960er und 1970er Jahre
1. Historische Entwicklung – Rückblick
2. Charakterisierung
3. Veränderte Rahmenbedingungen für Einfamilienhausgebiete
4. Probleme von Einfamilienhausgebieten der 1950er bis 1970er Jahre
5. Chancen und Handlungsempfehlungen für Einfamilienhausgebiete
6. Fazit

VI Literatur zum Thema

VII Abbildungs- und Tabellenverzeichnis